„Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können.“
(Jean-Jacques Rousseau, französischer Philosoph, 1712-1778)

Für wen lohnt sich überhaupt Klavierunterricht?
Freude an Musik kann sich grundsätzlich jedem Menschen erschließen. Eine fundierte musikalische Förderung erleichtert jedoch den Einstieg und die entsprechende Weiterentwicklung. Sie steht prinzipiell jedem interessierten offen. Hier leistet die Klavierausbildung wegen ihrer Vielseitigkeit und ihrem Variantenreichtum allerdings besonders viel.

Muss ich schon musikalische Vorkenntnisse haben, um Klavier zu erlernen?
Vorkenntnisse können hilfreich sein, sind aber keinesfalls Voraussetzung, um das Klavierspiel zu erlernen und einen erweiterten Zugang zu Musik zu bekommen. Im Gegenteil: Mein Unterrichtskonzept ist darauf angelegt, Menschen ohne jegliche musikalische Vorbildung den Eintritt in die wundervolle Welt der Musik ebenso zu ermöglichen, wie denjenigen, die z.B. schon Noten lesen oder sogar ein anderes Instrument spielen können.

Bin ich zu jung, um Klavierspielen zu lernen?
Grundsätzlich beginnt die musikalische Frühförderung jedes Menschen bereits nach der Geburt. Gesang und Musik, die man hört, legen die Grundlagen. Unbewusste rhythmische Übungen des Kleinstkindes, z.B Klopfen und Klatschen, sind bereits erste Schritte in Richtung einer musikalischen Ausbildung. Man ist also nie zu jung, um sich der Musik zuzuwenden. Das Klavier ist allerdings ein Instrument, das ein Mindestmaß an körperlicher Entwicklung voraussetzt. Das bedingen schon allein die Tasten, die eine gewisse Größe der Hände voraussetzen oder für das fortgeschrittene Spiel die Pedale, die man mit den Füßen erreichen muss. Deshalb halte ich ein Alter von 5 Jahren für sinnvoll, um mit dem Unterricht zu beginnen.

Bin ich zu alt, um Klavierspielen zu lernen?
Wie gesagt, außer gewissen körperlichen Voraussetzungen, die ein Erlernen des Klavierspiels in allzu jungen Jahren (jünger als 5 Jahre) erschweren, gibt es nach oben keine Einschränkungen. Niemand ist zu alt, um sich dem Klavierspiel zuwenden und daran Freude entwickeln zu können. Auch im hohen Alter ist Klavierspielen eine der besten Möglichkeiten, um die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern, das Gedächtnis zu trainieren und die gute Laune zu steigern.

Brauche ich ein eigenes Instrument?
Ja, für das häusliche Üben ist ein eigenes Instrument unerlässlich. Anstelle eines Kaufs kann ein Instrument aber auch gemietet werden, was insbesondere für Einsteiger von Interesse ist.

Wie viel Zeit benötige ich für den Unterricht und das Üben?
Je nachdem, wie schnell man Fortschritte erzielen möchte und wie viel Spaß man am Lernprozess und dem eigenen Fortkommen hat, empfiehlt sich ein mindestens wöchentlicher Unterricht. Für den Lernerfolg ist häusliches Üben, allein oder unter Anleitung, sehr wichtig. Idealerweise übt der Anfänger 15-30 Minuten täglich und der Fortgeschrittene (ab dem 3. bis 4. Lernjahr) dann 45-60 Minuten.

In welcher Zeit kann ich denn wirklich etwas lernen?
Lernerfolge sind nur begrenzt von Faktoren wie Talent abhängig. Es ist vor allem Freude. Interesse, Wille, Offenheit etwas lernen zu wollen und Ausdauer, die den Fortschritt bestimmen. Ich habe Schülerinnen und Schüler, die schon seit Jahren bei mir Unterricht nehmen, weil es nach „oben“ für die Entwicklung praktisch keine Grenzen gibt. Aber in der Regel kann man dem Klavier bereits nach wenigen Stunden sinnvolle Klangfolgen entlocken und nach einem guten halben Jahr beidhändig einfache Melodien und Akkorde beherrschen.

Muss es ein Klavier sein oder geht auch ein Keyboard?
Das Ausbildungskonzept ist nicht zwingend an das Klavier oder einen Flügel gebunden. Ein Keyboard entspricht zwar nicht in jeder Hinsicht einem Klavier, etwa im Hinblick auf Klangfülle und -farbe oder die Tastatur, die grundsätzlichen Lernschritte sind aber ähnlich.

Ich habe früher einmal Klavier gespielt, jetzt aber schon längere Zeit nicht mehr. Lohnt es, wieder einzusteigen?
Wer Grund- oder auch erweiterte Kenntnisse im Klavierspiel besitzt, kann jederzeit wieder einsteigen. Ich ermittle dann in einer Probestunde den jeweiligen Lernstatus und schlage danach ein individuelles Konzept für den Wledereinstieg vor.

Kann man auch mlt einer Behinderung Klavier erlernen?
Natürlich. Ein körperliches Handikap ist, sofern es z. B. die Benutzung der Hände nicht zu stark einschränkt oder gar unmöglich macht, keinerlei Hinderungsgrund. Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung sind bei mir herzlich willkormmen, sie finden in Gnoßhadern eine barrierefreie Umgebung vor, etwa wenn sie auf den Rollstuhl angewiesen sind. Selbst bestimmte mentale Behinderungen müssen kein unüberwindliches Hindernis für das Erlernen des Klaviers sein. Hier helfe ich gerne mit einer Erstberatung.

Ich studiere Musik, kann ich mich auf Prüfungen vorbereiten Iassen?
Selbstverständlich. Meine eigene Ausbildung und meine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Akademie- und Hochschulschülern erlauben mir ein professionelles Coaching nicht nur im Bereich Spieltechnik, sondern auch bei Gehörbildung und Harmonielehre – also der gesamten Musiktheorie. Zahlreiche meiner Schüler erzielen nicht nur auf Musikgymnasien, sondern auch auf akademischer Ebene immer wieder Bestnoten.

Ich bin Sänger(in) oder spiele ein anderes Instrument, kann ich ebenfalls begleitende Übungsstunden erhalten?
Ich habe als Korrepititorin große Erfahrung und begleite seit langem erfolgreich die Ausbildung von Sängern und Instrumentalisten, wobei Klavier oder Flügel die Orchesterbegleitung ersetzen.

Violetta Alexandrova
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